Kaperprogramm: Frankfurt im Juli 2007 - Die Klavierklasse von Frau Professor Edelstein…
Frankfurt am Main, den 6.7.2007, S. F. ( Konzertkritik / Klavierkonzerte “Studierende der Klasse Prof. Irina Edelstein am 4. und 5. Juli 2007 in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main).
Wer erleben will, wie Kommunikation auf höchstem Niveau und nahezu in Vollendung aussieht, …muss die Klavierkonzerte der Klasse von Irina Edelstein besuchen. ( Das ist ganz leicht, da die Musikhochschule zentral im Herzen Frankfurts liegt und ohnhin alle gut gelaunten Menschen der Stadt abends singend zum Konzert gehen
).
Anfang Juli 2007 haben die Studenten und Absolventen der Konzertklasse ein musikalisches Können erreicht, welches auch der routinierteste Konzertbesucher als sensationell empfinden darf.
Ob beim von Yuri Sych und Prof. Irina Edelstein vorgetragenen Klavierkonzert Nr. 3 c-moll von Ludwig van Beethoven (1770-1827) oder beim Klavierkonzert Nr. 1 e-moll von Chopin (1810-1849) ( Ekaterina Danilova und ihr virtuoser Begleiter Alexander Schawgulidse ) - die jungen Pianisten zeigen ein zauberhaft schönes und qualitativ hervorragendes Zusammenspiel und machen im Saal der Frankfurter Musikhochschule aus dem Konzertklavier mit spielerischer Souveränität einen überfließenden Quell sprudelnder Tonkaskaden, die den Zuhörer nicht nur fesseln, sondern in eine innere Bewegung und Begeisterung versetzen.
Im Verlauf des Abends entfalten die Klavierkonzerte der Schüler und Schülerinnen von Professor Edelstein unter ihrer und Alexander Schawgulidzes professioneller Begleitung auf dem zweiten Konzertflügel eine magische Wirkung auf den Zuhörer. Wir können hier Zeit und Raum vergessen, wunderbare musikalische Bilder erleben, unsichtbare Flüsse hinunterfahren und mit Leichtigkeit bizzarste Höhen erklimmen. Wer literarische Prosa mag, findet in der Musik die ganz große “Erzählung”, die Beschreibung phantastischer Naturperspektiven, aber auch - wenn die musikalische Dynamik plötzlich ins “Piano” zurückgenommen wird - das stille Glück des Wanderers beim Betrachten eines unverhofft angetroffenen neuen Ausblicks auf eine vertraute Landschaft. (Fortsetzung folgt). (c) sfu 2007