“Das Geheimnis des duftenden Bergs” – Der Goldene Pick 2012 (Leipzig) geht an Barbara Laban

Quelle: FAZ.net / Feuilleton /10.12.1011 / Zitat: “Jetzt saß Papa im Flugzeug neben ihr und arbeitete an seinem Computer. Das kleine Licht über seinem Sitz war eingeschaltet. Er zog kurz die Brille ab und rieb sich die Augen. Sienna sah aus dem Fenster in die dunkle Nacht, Rufus leckte im Schlaf ihre Hände. Es war eine seiner Angewohnheiten. Sienna erinnerte sich daran, wie schön sie das gefunden hatte, als sie noch kleiner war: Aber damals war Rufus ein Welpe und sie selber fast noch ein Baby. „Lass das, Rufus“, sie musste lachen. Papa sah müde und genervt zu ihr hinüber: „Sienna, ich dachte, wir hätten das besprochen. Du wolltest aufhören mit dem Unsinn, wenn wir in China sind.“ Rufus knurrte leise …… und war plötzlich hellwach: „Unsinn, ich höre immer nur Unsinn. Ich kann auch verschwinden, wenn das gewünscht ist. Fragt sich bloß, wer dir Gesellschaft leistet, wenn dein Vater wieder arbeitet und arbeitet und arbeitet. Es ist ja nicht so, dass er sich gerade viel Zeit für dich nimmt.“ „Rufus, bitte sei nicht beleidigt“, flüsterte Sienna beschwörend und sagte dann laut: „Bitte Papa, ich bin jetzt auch still.“” / Unsichtbare Tiere und Figuren, die Kinder in schwierigen Lebenssituationen begleiten und Mut machen, sind spätestens seit Janoschs Indianer in der Kinder- und Jugendliteratur etabliert.  Diese Tradition findet sich laut FAZ.net vom 10.12.2011 auch in Barbara Labans neuem Roman “Das Geheimnis des duftenden Bergs“, einem “klug aufgebauten, warmherzigen und hinreißend anschaulichen Kinderbuch” (FAZ).  >> Lesen Sie weiter auf FAZ.net
(Leseprobe: FAZ.net) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/der-goldene-pick/barbara-laban-das-geheimnis-des-duftenden-bergs-11506655.html

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